M 42

Der große Orionnebel - Sternentstehung in ihrer schönsten Form


Der Große Orionnebel (M42 / NGC 1976) ist eines der eindrucksvollsten Himmelsobjekte überhaupt – und zugleich ein astrophysikalisches Labor direkt in unserer kosmischen Nachbarschaft. Er liegt im „Schwert“ des Sternbilds Orion und ist bereits mit bloßem Auge als milchiger Fleck erkennbar. Im Fernglas und Teleskop entfaltet sich dann eine leuchtende Gaslandschaft aus Bögen, Filamenten und dunklen Staubstrukturen.
M42 ist eine H-II-Region, ein Gebiet, in dem Wasserstoffgas durch intensive ultraviolette Strahlung ionisiert wird. Diese Strahlung stammt aus dem jungen zentralen Sternhaufen, dem berühmten Trapezium, dessen massereiche, heiße Sterne das umgebende Gas „zum Leuchten bringen“. Das charakteristische Nebellicht entsteht vor allem in starken Emissionslinien, insbesondere Hα (rötlich) und [O III] (türkisgrün).

Die Entfernung von M 42 beträgt ca. 1300 bis 1500 Lichtjahre.
Die scheinbare Ausdehnung beträgt ca. 1° am Sternenhimmel, das entspricht ungefähr 2 mal den Vollmond Durchmesser. Der zentrale Kern von M 42 ist deutlich kleiner.


Gemeinschaftsprojekt mit meinem Freund Rocky Hess.



M 42 mit ASA RC-600
LRGB

M 42
M 42
  1. Teleskop: ASA 600 mm RC mit einem Reducer
  2. Montierung ASA DDM 200
  3. CCD: QHY 600 Pro M, Bin 1, Auflösung 0,29"/Pixel, t = -5°C, FL Filterrad
  4. Filter: Baader LRGB CMOS (2022)
  5. Datum: 18.01.2026 - 08.02.2026
  6. Belichtungszeit:  L 30 x 180 s, RGB je 10 x 180 s, L 30 x 10 s, RGB je 10 x 10 s in Summe 3 h 10 m
  7. Bildbearbeitung: PixInsight und Photoshop

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